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TNS Frankfurt Forum » Technik & Material » Neue Skates schlechter als die Alten? » Threadansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
17.06.2015, 21:31 Uhr
Salia



Hallöchen,

ich habe mir vor zwei Wochen neue Skates gekauft und bin leider etwas enttäuscht. Man muss dazu sagen, dass meine alten Skates (Salomon, schon ein paar Jahre alt) ziemlich gut fuhren und sehr leichtgängig waren. Allerdings waren sie etwas unbequem und ein bisschen zu klein (nicht viel...). Darum wollt ich gerne neue. Diese sind jetzt von K2 und ich hab festgestellt, dass sie deeeeeutlich langsamer sind und ich viel viel viel mehr Gas geben muss bzw total schlecht hinterherkomme.

Nun hab ich gehört, dass sich neue Skates erst nach etwa 100 km wirklich gut fahren lassen, weil sich das Fett noch in den Kugellagern verteilen muss. Ich bin jetzt etwa 60 km mit denen gefahren und merke eine geringe Verbesserung, aber an meine alten Skates kommen sie leider lange nicht ran. Die Kugellager einfach austauschen geht leider nicht, unterschiedliche Größe

So, nach dem Roman nun meine Frage:

Ihr, als erfahrene und kampferprobte Skater , was soll ich machen? Lohnt es sich, sich da jetzt durchzubeißen und mich noch ein oder zweimal mit den neuen Skates zu quälen, die dann aber gut fahren? Oder werden die durchs 100-km-Einfahren zwar ein bisschen besser, aber nicht soo wesentlich, dass ich jetzt noch auf ein Wunder hoffen kann und sie gut gehen/fahren?

Ich muss nämlich ehrlich sagen, dass mir gestern ab gut der Hälfte der Spass etwas flöten ging und das letzte Viertel einfach nur noch quälend war...... :/ sonst bin ich immer ganz gut mitgekommen und war am Ende etwas k.o., aber gestern das war echt hart an meinen Grenzen...

Wär froh um ein paar Meinungen!

Danke schonmal und liebe Grüße,
Alex
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001
18.06.2015, 08:28 Uhr
LNA
24H Roller
Avatar von LNA

Hallo Alex,

gib nicht auf, es muss nicht unbedingt an neuen Skates liegen...oder nicht nur. Das kann zum Einen am Material liegen, wie das Fett der Kugellager, zum Anderen kann die Muskulatur (durch neue Saktes ändert sich vielleicht die Fußposition, dadurch werden Muskel anders beansprucht) ermüden. Aber die Strecke am Dienstag hatte es auch selbst in sich, sodass es auch hier zu anderer Beanspruchung kommt.

Gib bei einem Wechsel einfach dem ganzen "System" ein bisschen Zeit, sich umzustellen und mach es nicht an einer definierten KM-Zahl fest...und wenn es mal länger dauert, nimm einfach einen Schokoriegel mit


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LNA
Erlebe jeden Moment, wie er ist: einzigartig!


Dieser Post wurde am 18.06.2015 von LNA editiert.
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002
18.06.2015, 09:17 Uhr
Jörg L.
TNS Team
Avatar von Jörg L.

Ergänzend wäre noch anzumerken:


Eventuell lässt sich an der Schieneneinstellung noch etwas optimieren.

Und dann würde ich auch mal kontrollieren, ob der Schuh eng genug am Fuß anliegt. Erfahrungsgemäß gibt der Schuh auf den ersten Metern nach dem Anschnallen immer noch mal etwas nach, sodass man ihn noch mal etwas nachschnallen kann. Ein Fuß, der im Schuh ständig hin und her rutscht, kann auch viel Kraft kosten.
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003
18.06.2015, 19:19 Uhr
EWS



Es könnte an den Rollen (nicht die Lager) liegen. Wenn es ein Fittnessskate ist, sind evtl. Rollen drauf, die ein effektives Workout auf kurzer Strecke erlauben. Das ist bei einer längeren Tour dann ineffektiv. Die Erfahrung habe ich gemacht und Freunde von mir auch. Da hilft dann tatsächlich ein Satz nicht zu weicher Rollen. Die sind dann evtl. etwas teurer, fahren sich aber nicht so schnell ab.
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004
18.06.2015, 19:31 Uhr
thorschti
TNS Sesamstraßenteam
Avatar von thorschti

Ich kann EWS nur zustimmen. M.E. müsste das an den Rollen liegen. Die Lager sind nicht so entscheidend.

Auf vielen Fitnesskates sind leider nicht so wertige Rollen montiert, da sparen die Hersteller m.E. zu viel.

Die Rollen von Deinen Salomon waren sicher zum einen wertiger und darüber hinaus auch noch ausgehärtet, so dass Du damit schneller vorangekommen bist.

Ein Rollenupdate sollte Dich also weiterbringen.
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005
18.06.2015, 19:32 Uhr
thorschti
TNS Sesamstraßenteam
Avatar von thorschti

Ggf. kannst Du ja mal zum Test die Rollen von Deinen alten Salomon unter die neuen Skates schrauben um das auszuprobieren.
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006
18.06.2015, 20:22 Uhr
Jörg06




Zitat:
thorschti postete
Ggf. kannst Du ja mal zum Test die Rollen von Deinen alten Salomon unter die neuen Skates schrauben um das auszuprobieren.

Salia, du schreibts aber, dass "Die Kugellager einfach austauschen geht leider nicht, unterschiedliche Größe".
Dann dürfte Rollentauschen auch nicht gehen.

Jetzt könnte aber in deiner Aussage drin stecken:
- die Lager in den Salomons sind Micro-Lager (688er)
- oder: die Achsen sind beim einen 8mm beim anderen 6mm

Aber wenn die Salomons Micro-Lager hatten, dann waren die schon "was besseres". Ich glaube, die gab's nur in den Top-Modellen.

Außerdem schreibst Du, dass die Salomons "ein bischen zu klein waren". Vielleicht haben sie ja doch nur einfach hauteng gepasst. Bei Skates würde ich eine etwas engere Passform wählen, als bei normalen Schuhen. Also auf jeden Fall nicht noch einen Finger breit Platz vor den Zehen.

Wegen der Härte der Rollen, die steht ja drauf. Das ist die Zahl mit dem "A" dahinter. Könntest Du berichten, wie die alten waren, und die neuen sind?
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007
18.06.2015, 21:12 Uhr
Basti

Avatar von Basti

Die gefetteten Lager brauchen ein paar KM um richtig eingefahren zu werden, aber bei den etwas höheren Temperaturen zur Zeit sollte das eigentlich längst erfolgt sein. Außerdem ist der Unterschied nach meiner Erfahrung nicht so immens.

Mein Tipp wären daher auch die Rollen. Da habe ich auch schon richtig große Unterschiede feststellen können.

(Rollen als vermutliche Ursache jedenfalls unter der Voraussetzung, dass Rollen, Lager und Spacer richtig eingebaut sind - drehen sich alle Rollen im Leerlauf gut? Wenn nicht, evtl. erst einmal den Einbau überprüfen, ggfls. die Spacer [Abstandshalter zwischen den Lagern] wechseln.)


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008
19.06.2015, 10:09 Uhr
Salia



Ui, danke für eure ganzen Kommentare!!

Aaalso: dass es an den Rollen liegt, kann auch sein, ja. Ich habe bei den neuen jetzt 82A. Bei den Salomon weiss ichs nich genau, da muss ich nochmal schauen.
Die Kugellager sind nicht austauschbar, weil eins 6 mm und eins 8 mm sind, genau. Kann ich die Rollen dann trotzdem austauschen? Auch wenn die Salomon viel kleiner sind (76 oder 78 waren die).
Im Leerlauf laufen die neuen Skates viel länger als die alten, deswegen dachte ich ja, dass die neuen theoretisch ja erstmal nicht so viel schlechter sein sollten

Das mit dem Passen: die alten waren wirklich unbequem, nicht nur zu klein. Da haben mir relativ schnell die Füße weh getan. Allerdings hatten die noch kein Softboot, sondern innen so einen "Socken" aus festem Material. Die passten dann natürlich recht eng, ja.
Bei den neuen ist das leider so eine Sache (gut, dass ihr das ansprecht als mögliche Ursache!): ich krieg die nicht so richtig fest. Ich hab zwar Schnürung, aber so richtig fest wird das nicht. Oben noch eine Schnalle, die ich aber auch nicht zu fest machen darf, weil es mir sonst den Unterschenkel quetscht...
Soll heißen: ich rutsch da schon ein wenig drin rum! Vielleicht sollte ich daran und an der Rollenhärte noch was ändern, dann gehts vielleicht?!

Ich werde berichten

Liebe Grüße und vielen Dank für eure Tipps!

Salia/Alexandra
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009
19.06.2015, 10:57 Uhr
LNA
24H Roller
Avatar von LNA

Falls du an der Ferse rutscht gibt es aus Neopreen sogenante Booties. Das sind Socken ohne Zehen und Ferse, schmiegen sich also nur entlang des Knöchels. Damit beugt man dort Druckstellen und Blasen vor, sie gleichen aber auch Hohlräume aus. Manche ziehen sie unter die Socken an, ich ziehe sie über den Socken an.
Die Booties gibt es in verschiedenen Stärken...
Manchmal ändert aber auch eine veränderte Skatetechnik die ganze Situation...am besten sprichst du mal jemanden aus den verschiedenen Vereinen an, bei dem ein oder anderen Verein kann man eine Art Schnuppertraining machen.

Rollen tauschen, würde ich persönlich noch nicht, kann man aber natürlich machen um das ganze zu optimieren


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LNA
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010
19.06.2015, 19:05 Uhr
Jörg06



die 6mm und 8mm sind der Achsdurchmesser. Das ist damit die Größe von dem Loch durch die Rollen. Richtig?
Die Lager haben aber außen den gleichen Durchmesser. Richtig?
Dann liegt der Größenunterschied an den sog. Spacern (engl. = Abstandhalter). Die stecken in der Rolle zwischen den zwei Lagern. Du siehst sie erst, wenn Du die Lager aus den Rollen ausbaust. Schon irgendwann mal gemacht?
Bei den mit der dünneren Achse macht der Spacer auch noch das eigentliche innere Loch des Lagers von 8mm auf 6mm kleiner.
Wenn Du die Lager aus allen Rollen ausbaust, dann kannst Du alle Lager, Rollen, Skates (fast) beliebig zusammenstellen.
Was wohl nicht geht, ist die neuen Rollen in die alten Skates zu bauen, dafür sind die Schienen der alten Skates zu klein.

Ich hoffe, bis hierher war es für dich keine alten Kamellen, und vielleicht auch verständlich.

Ok, so wie Du das mit der Schnürung beschreibst, scheinen mir die neuen Schuh (reichlich) zu groß zu sein.
Wo hast Du die gekauft? In Frankfurt? Geh doch nochmal in ein oder besser dieses Geschäft und probier K2 Skates in kleineren Größen an. Die K2 gibts oft auch in halben Größenabstufungen.
Wie sich das anfühlt, wenn der Fuß nicht richtig fest sitzt, weißt Du ja jetzt. Probier, ob kleinere Größen da besser sind. Auch wenn sich die am Anfang eng anfühlen. Das Schaummaterial bei Fitness-Skates gibt eh bald nach.

Wie lang hast Du die Skates schon gefahren? Vielleicht lässt der Händler mit sich reden, z.B. wenn ihr die angefahrenen Rollen gegen die neuen tauscht.

Die Idee mit den Booties ist gut, aber der würde ich erst nachgehen, wenn es ums Micro-Tuning geht. Nach deiner Beschreibung geht's hier erstmal um Größenordnungen.

Nach meiner Erfahrung ist es auch wichtig, dass die Skates fest am Vorderfuß sitzen. Dann muss die Schnalle auch nicht mehr so eng sein.
Wenn Du die Skates zuschnürst, fängst Du vorne bei den Zehen am ersten Loch an und ziehst dort fest, dann die nächste Lochreihe und so weiter bis zum Schafft. Immer schön fest ziehen. Und dann nochmal vorn vorne her nachziehen. Ich trete dabei zwischendrin immer mal ein Bisschen kräftiger auf, wodurch die Füße im Skate zur Ferse hin rutschen.
Sind sie dann immer noch zu locker?
Kannst Du die Schnürung theoretisch überhaupt bis zum Aua festmachen, oder ist der Schuh da auch schon viel zu groß?

Die Rollenhärte von 82A ist erstmal ganz gut. Wie groß sind denn die K2 Rollen?
Ich hab keine Modelle gefunden mit der Härte. Sonst baut K2 bei 80mm 80A und bei 90mm 83A ein.
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011
20.06.2015, 12:43 Uhr
Salia



Richtig und richtig und nein, ich selbst habe die noch nicht ausgebaut, aber mein Freund. Der hat mir das dann alles erklärt
Und die neuen Rollen auf die alten Skates will ich ja auch gar nicht, eher anders herum: alte Rollen bzw vor allem Kugellager auf neue Skates, weil die neuen bequemer sind.

Das Problem beim Passen ist: meine Füßen sind sehr lang, aber schmal. Das heisst: in der Länge passen die eigentlich gut, ich komm fast vorn an, und vorn am Fuß ist es auch relativ eng, nur im Bereich der Ferse ist es zu viel Platz (seitlich). Und ja, da rutsche ich auch etwas umher. Ich muss nächsten Dienstag mal versuchen, die nooooch enger zu bekommen. Die Schnürung an sich ist im Bereich des Knöchels/der Ferse aber eben nicht so variabel wie vorn am Fuß. Will heißen: selbst mit ganz dolle ziehen gibt der Schuh das nicht her, dass ich den am Knöchel wirklich eng bekomme.

Nächstes "Problem": ich habe die Skates gebraucht gekauft (die wurden 1-2 mal vorher gefahren, so sahen sie auch aus. Nach 10 km Testfahren von mir waren die Rollen danach deutlich mehr abgenutzt). Hab leider nicht so viel Kohle, dass ich mir neue GUTE Skates kaufen kann, und so Billigdinger wollt ich auch nicht.
Deswegen sind die Skates ein älteres Modell (Velocity von K2) und haben 84 mm Durchmesser mit 82A Härte. Die Alten (Salomon) sind 77,5 mm Durchmesser mit 78A Härte.

Das mit dem kräftiger Auftreten am Anfang beim Anziehen ist auch ein guter Tipp, danke!
Ich denke, ich werde die Skates noch ein paar Mal testen, und mal aufs gute Anziehen achten. Wenn es dann noch immer nicht geht, werde ich mir wohl oder übel doch ein paar neue/andere kaufen müssen.

Liebe Grüße,
Alex
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012
20.06.2015, 13:42 Uhr
redhorn
Umrundete die
Erde auf Skates!
Avatar von redhorn

Hi Salia,

da Du ja offensichtlich jetzt als Ursache rausgefunden hast, dass
am Knöchel zuviel Luft ist, wird Dir garantiert LNA's Tipp mit
den Booties helfen. (Ich nutze die auch beim Eisschnelllauf).

Die Teile heissen "Ankle Booties" und kosten rund 20 Euronen.
Du könntest sie bei Jürgen Lutz (Skateshop.de) ordern, der
oft bei TNS mitskatet und sie Dir evtl. mitbringen könnte.

Ich finde, diese Lösung ist mehr als ein Versuch wert und
günstiger, als nochmal neue Skates zu holen.

Keep on rolling,

Redhorn


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Dieser Post wurde am 20.06.2015 von redhorn editiert.
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013
23.06.2015, 10:32 Uhr
Salia



Naja, das ist zumindest erstmal eine mögliche Erklärung. Ich werd das mal testen und falls es die Ursache ist, bin ich froh, ansonsten muss ich weiter probieren

Danke für den Tipp mit den Booties, dank des kompletten Namens hab ich die jetzt auch gefunden Werds aber erstmal mit der richtigen/besseren Schnürtechnik versuchen.

Liebe Grüße
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