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Team Rollsplitt - 24 h Le Mans 2006 Drucken

Dabei werden die verbotenen Sachen aus dem Handgepäck nicht im Koffer verstaut. Der Flughafen Paris ist also seit heute Abend im Besitz eines zusätzlichen Schweizer-Militär-Sackmessers und eines Ölsprays WD 40. Was mit diesem Spray bei diesem Check–in Tussi geschmiert werden könnte…. Das lassen wir jetzt lieber. Also, wir haben eingecheckt und geniessen noch eine letztes Mal ein Schaumgummi ähnliches Sandwich.

17.10 Uhr. Wir sitzen immer noch im Bistro und sind weiter sinnlos am Zeit vernichten. Der Flug soll verspätet sein. Nur kann uns im Moment niemand Auskunft geben darüber. OK eine Stunde später verlassen wir Paris.

Aber eines ist sicher: Als pflichtbewusste Schweizer werden wir morgen alle an der Arbeit sein.

19.30 Uhr. Wir landen in Basel und werden uns nun auf den Heimweg machen. Zuerst müssen aber unsere Fahrzeuge bei der Kibag geholt werden mit dem Taxi. Der nette Mitarbeiter von Kibag ist natürlich nicht mehr aufzubieten um diese Zeit für die 9 Rollenfreaks. Fix sucht sich gleich nach der Landung eine Steckdose, damit der Bericht weiter gedeihen kann, denn ab Morgen habe ich echt keine Lust mehr, für mehrere Stunden an den PC zu sitzen und den Bericht fertig zu schreiben. Und vor allem: die Authentizität bleibt nur so im gemeinsamen Rahmen erhalten. Und vor allem muss ich auch nicht noch zuschauen wie die Gepäckstücke ihre Runden drehen auf dem Förderband. So, raus aus der Ankunft und hinauf zum Abflug. Nein wir wollen nicht weiter fliegen, aber wir wollen hier unsere Autos erwarten und hören da auf wo unsere gemeinsame Reise begann. An der Euro Bistro Bar im Flughafen Basel – Mühlhausen. Daheim in der Schweiz – oder doch noch in Frankreich?

Résumé:

24 h Le Mans ist vollbracht! 640 km auf Rollen – vollbracht von einem Team das sich nicht richtig kannte – von einem Team das innert 24 h Renngeschehen so viel erlebt und erreicht hat. 9 Menschen mit unterschiedlicher Ausgangslage, unterschiedlichem Leistungsniveau und unterschiedlichen Charakteren. Und trotzdem – wenn ein Ziel gemeinsam verfolgt werden will – dann spielen alle diese untergeordneten Fakten keine Rolle.

OK, ein bisschen Wehmut und Gedanken an die letzten 85 Stunden haben unsere Gedanken und Körper geprägt. Geprägt mit Freundschaften, Erlebnissen und einem wirklich speziellen Event.

An diesem Unternehmen haben sich beteiligt und danken dem ganzen Team Rollsplitt und unserem Bandleader Christian Rusterholz für dieses unglaubliche, aber unvergessliche Erlebnis.

Anita, Bruno, Christian, Felix, Javey, Michel, Sabine, Sandro, Urs


Reporter vor Ort: Felix Poletti




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