News
Mallorca Oktober: Nur noch wenige freie Plätze
Team Rollsplitt - 24 h Le Mans 2006 Drucken

Samstag 1. 7. – Sonntag 2. 7. 2006

04 Uhr morgens. Im Camp ist es ruhig. Erwachen tun wir einfach ab und zu weil unsere Rücken nicht mehr jede Unterlage problemlos ertragen.

Kurz darauf weckt uns nicht der französische Hahn – sondern ein Franzosen Pärchen bei ihrer intimen Morgengymnastik, abwechselnd mit Druckentlastung und in Ausdauerversion.

Gegen Sechs Uhr erwacht das Camp langsam. Wir finden es noch zu früh und drehen uns noch ein paar Mal in die Liegepositionen die uns noch am wenigstens wehtun von der letzten Nacht.

Gegen 8.30 Uhr sind bald alle auf und am ausgiebig frühstücken. Es fehlt wirklich an nix, nur der Nachschub an Kafi kann nicht zur vollen Zufriedenheit gewährleistet werden. Dirk versucht sich mal kurz zu halten indem er uns erklärt, dass er uns um halb zehn über gewisse Dinge informieren will. OK OK, fast kurz hat er sich gehalten und wir können unser persönliches Morgenprogramm weitermachen.

09.30 Uhr. Jedes der 6 Teams (TNS Speedsau, TNS Old-Boys, TNS Old-Stars, TNS All-Stars, TNS Last-Minute, Rollsplitt) sitzen an je einem Tisch. Gespannt werden uns noch gewisse Dinge erklärt und der Rennablauf erläutert. Wir gehen Richtung Piste, machen ein paar Mannschaftsfotos in verschiedenen Posen und machen uns dann gegen 11 Uhr auf die Parade durch Le Mans. Zum Glück waren noch nicht alle beim MNS in Zürich oder bei einem SIC in der Schweiz, sonst wären noch mehr als nur die Schweizer ein bisschen enttäuscht vom Ablauf des Veranstalters. Langsam, wirklich langsam rollt die Karawane Richtung Dorf oder Stadt oder wie auch immer es die Bewohner von Le Mans nennen wollen. Geduld ist die nicht unbedingt die Stärke der Auto fahrenden Einheimischen. Drängeln und hupen, weil ein paar Rollen–Jungs durch die Gegend fahren…..tssss…. na ja – andere Länder, andere Sitten. Nach der Stadttour geht's zurück auf die Rennstrecke. Sooo geil! Du stehst hier. Hier wo sonst die Boliden oder Töffs aufgestellt auf den Startschuss warten und Sekunden später mit 200 Sachen die erste Kurve nehmen werden und zum Dunlop-Bogen hochjagen.

Also, über 7000 Inliners, Discorollers und ein Longboard fahren Richtung Dunlop-Bogen hoch, aber die Art und Weise erzählen wir besser nicht…. Die Höhendifferenz ist nicht gewaltig wenn man hinaufschaut, aber wenn man hinaufrollt! Vom Dunlop-Bogen geht's dann mit bis zu 75 km/h hinunter, eine Erholungsphase also. Fragt nicht wie die einzelnen Kurven heissen, aber wenn du schon auf den 10 Rollen schauen musst, dass Du nicht aus der Kurve fliegst, kannst Du nicht einmal erahnen wie es in einem Rennauto sein muss. Am unteren Ende der Rennstrecke, kurz vor der Zielgeraden ist ein Getränkestand um noch einmal aufzutanken, bevor Du die gewaltige Kulisse der Zuschauerränge links und rechts entlang der Piste passierst. So zwischendurch sollte einfach wieder einmal erwähnt werden dass die Meteorologischen Verhältnisse so sind, wie sich jeder Beach-freak wünscht. 32° Celsius heiss und ganz wenige kleine Wölkchen. Für uns ist das fast zuviel des Guten. Aber daran zu denken, wie es wäre, wenn es regnen würde… unvorstellbar eine 24 h Schlammschlacht. Wir akzeptieren das Wetter und ermahnen uns immer wieder zu trinken.

Um 13.30 Uhr ist das Qualifying. Jeweils 10 Teilnehmer jagen über die 300 m lange Zielgerade. 593 Teams sind am Start. Eine coole Szenerie die sich da bietet. Sandro wirft sich für uns ins Geschehen und erobert den 135. Startplatz. Wir laufen nochmals kurz zurück zum Camp, essen eine Kleinigkeit, packen unsere Rennausrüstung und gehen zurück zum Spot. TNS hat die Box 42. Ich kann euch sagen: jede Ameise würde neidisch wie das zu und her geht hier auf diesen paar wenigen Quadratmetern. Und alles ist da und jeder weiss wo sein Zeug herumliegt.

15.30 Uhr. Der Start naht. Michel wird unser Startläufer sein. Er hat am schnellsten seine Schuhe montiert. Also. Die Tribüne ist praktisch voll besetzt. Zuschauer, Betreuer und Athleten die nicht an den Start müssen. 15.55 Uhr. Ein Teil der Starter rennen los…. Nur wird erst viel später gemerkt dass es ein Fehlstart war. Abbruch und Neustart. Die Zeit reicht. 6 – 5 – 4 – 3 – 2 – 1 – GO!!!! Das 24 h Rennen mit klassischem Le Mans – Start ist lanciert, 600 Teams stürzen sich von der Wechselzone über die Rennpiste zu ihren Inline-Skates und ab ins Ungewisse.




| Copyright © 1999 - 2010 TNS goes! Skatereisen | Alle Rechte vorbehalten |
Page was generated in 0.028047 seconds